In welches Land stecken wir sie nun, die Hackfleisch-Kebab-Spieße? In den Libanon, wo sie ein Klassiker sind und auch Kofta Kebab heißen? Oder in die Türkei, wo sie als Köfte eher rund sind und auch nicht unbedingt auf Spießen. Oder doch auf die griechische Insel Kreta, wo ich sie als kretisches Kebab kennen gelernt habe?

Es ist eigentlich ganz egal – kräftig gewürzte und gebratene Hackfleisch-Spieße machen viel Spaß beim Essen und schmecken einfach großartig. Man kann sie natürlich auch direkt auf dem Grill zubereiten, aber ich mach das nicht. Auf Kreta macht das auch keiner. Die haben dafür immer eine Griddle-Platte oder eine Grillpfanne aus Gusseisen auf dem Grill stehen, einfach weil die Dinger sonst unfassbar trocken werden. Deshalb mach ich sie auch so … und natürlich auch um unsere PUREiron Grillpfanne zu bewerben – aber das bleibt unter uns ;).

Auf Kreta gibt es Lämmer, Schafe, Hammel, aber kaum Rinder. Und doch sind diese Kebabs geradezu prädestiniert dafür, aus gutem saftigen Rindfleisch gemacht zu werden. Jeder Fleischliebhaber hat einen Fleischwolf im Repertoire, oder etwa nicht? Wenn nicht – ein scharfes Messer macht den Job natürlich auch und verschafft nebenbei noch ein wenig Fleischhandling-Befriedigung. Gutes Fleisch ist die Voraussetzung für ein gutes Kofta Kebab. Wer Lamm mag, nimmt Lammschulter oder -nacken. Vom Rind ist Nacken ebenfalls gut (und nicht so teuer), aber am besten schmeckt es mit Hochrippe oder Rib-Eye, denn das Fettauge und der Fettrand geben ausreichend Bindung und Saftigkeit. Gutes Fleisch kaufen wir bei kalieber.de und genusshandwerker.de. Dort gefällt uns die Philosophie, die dahinter steht und uns sicher sein lässt, das wir nicht bezüglich artgerechter Tierhaltung beschummelt werden.

 

Für 4 große Kofta Kebabs

1 kg Hochrippe oder Rib-Eye vom Weiderind

2 Zwiebeln, geschält und fein gehackt

2-3 Knoblauchzehen, geschält und fein gehackt (oder gerieben)

1 Handvoll Glattpetersilie, fein gehackt

1 Handvoll Minze, fein gehackt (wer keine Minze mag, nimmt mehr Petersilie)

1 großes Freilandei

1 TL getrocknete Chilies

1 TL Koriandersamen

1 TL Schwarze Pfefferkörner

5 getrocknete Pimentbeeren

1 EL Kreuzkümmel (Cumin)

1 EL Meersalz

1 EL geräuchertes Paprikapulver (Pimento de la vera)

1 ETL Kurkumapulver

1 EL Erdnuss- oder Rapsöl

 

4 Bambusspieße für mindestens 1 Std. in Wasser einweichen.

Die Trockengewürze in einem beschichteten Pfännchen bei mittlerer Hitze für ca. 10 min. anrösten. Ja, anrösten – das steigert das Aroma ungemein. Anschließend in einen Mörser oder eine Gewürzmühle geben und pulverisieren.

Das Fleisch durch den Fleischwolf drehen (oder mit dem Messer Hackfleisch daraus machen) und mit allen vorbereiteten Zutaten (außer dem Öl) in einer Schüssel gut vermengen. Aus der Masse 4 ca. 5 cm dicke und 16-18 cm lange „Würste“ formen und die gewässerten Bambusspieße längs in der Mitte durchstecken.

Gusseisen-Grillpfanne oder Griddle mit dem Öl erhitzen und die Kofta Kebabs von allen Seiten bei mittlerer bis hoher Hitze auf Gargrad „medium“ braten – es wäre doch schade, das gute Fleisch „tot zu braten“).

Mit gebuttertem Spinat, Tzatziki (ein Rezept gibt es dafür hier auf dieser Seite) und Fladenbrot servieren. καλή όρεξη(kalí órexi) – Guten Appetit auf Griechisch

 

Verwendetes Werkzeug:

feine Reibe (z.B. Microplane)

Mörser oder Gewürzmühle

Fleischwolf

große Schüssel

Edition 7 – das Kochmesser

Akazienholz-Schneidebrett von d. die Pfanne®

PUREiron Grillpfanne

Edition 4 – das Saucenpfännchen aus Aluguss

Wie immer entstand auch dieses Rezept in der Testküche von d. die Pfanne® – der Marke für hochwertiges Kochgeschirr und Küchenaccessoires.

https://www.diepfanne.com

Keep cookin‘!

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